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Worum gehts?

Es wird um meine OOAK-Kreationen gehen. Da ich noch nicht so viel zu zeigen habe, werde ich mich nachher mal einer genaueren Beschreibung widmen.

Nur soviel sei schon mal verraten:

OOAK steht für One of a Kind. Ich werde alte Barbies (und ähnliche Fashion Dolls) neu gestalten. Das fängt über ein komplettes Repaint bis hin einem Reroot (neue Haare) an und endet in der komplett handgefertigten Gestaltung der Outfits und Accessoires.

Das Hobby habe ich gerade erst angefangen und bin gespannt, auf die ganzen Kreationen (hauptsächlich Fantasy, Mythologie und Feen und so'n Zeugs).

30.7.07 10:47, kommentieren

Die Tücken beim neuen Hobby

Ja, ich schreibe erstmal nur. Zumindest, bis ich bessere Pinsel habe.

Man sollte es ja nicht für möglich halten, aber es gibt so einige Tücken beim Beschaffen der Materialien, wenn man ein neues Hobby startet.

Barbies sind ja eigentlich nicht sooo klein. Aber wer macht sich schon Gedanken darüber, welche Pinsel man brauchen könnte, falls man auf den Gedanken kommt, Barbie ein neues Gesicht zu verpassen.Genau! Lasst Euch eins sagen: 5/0 ist noch viel zu dick. Meine ersten Versuche sind recht klobig geraten.

Tja, und dann muss man auch einen Künstlerbedarf seinens Vertrauens in der Nähe haben, was auch nicht so einfach ist und in meinem Fall schon mal gar nicht. Ich kenne jedenfalls keinen Künstlerbedarf. Der einzige, den ich kannte, muss innerhalb der letzten Jahre klammheimlich dicht gemacht haben. Aber in Zeiten des Internets ist das ja auch kein Problem. Man muss nur die Lieferzeit überbrücken. In meinem Fall mit viel sinnfreien Geschreibsel.

Acrylfarben zu bekommen ist dagegen kein großes Problem. Die hab ich nämlich schon. Nur Klarlack zum fixieren, den habe ich natürlich vergessen. Aber, das kann man ja nachholen.

Die Beschaffung der anderen Rohstoffe gestaltet sich ähnlich chaotisch. Wenn man so ist wie ich, dann stürmt man E-Bay und bietet einfach mal irgendwo mit. Bei meinem Glück hab ich natürlich auch fast alle Auktionen gewonnen. Relativ günstig zwar, aber ich habe mittlerweile 100 brauchbare Barbies hier liegen, von den unbrauchbaren zum Ersatzteillager verdonnerten Barbies mal ganz zu schweigen.

Haare sind auch so ein Thema. In Deutschland hab ich keinen Anbieter gefunden, der schönes Saran-Haar hat. Wer will denn schon überwiegend blonde Barbies bei sich rumstehen haben? Eben! Also muss man einen Blick über den großen Teich werfen und siehe da, man wird fündig. Schöne Farben, Preise sind auch okay. Zack, bestellt.

Anderen Kleinkram den man so braucht, findet man oft per Zufall. Vermehrt in normalen Bastelläden. Die ich normalerweise nicht so betreten würde, da ich mit Kartenbasteln und ähnlichen Sachen eher wenig am Hut habe. Aber auch da findet man die ein oder anderen Dinge.

Fortsetzung folgt....

31.7.07 11:13, kommentieren

Die Tücken beim neuen Hobby Part 2

Was man immer gut gebrauchen kann, vor allem wenn man eher im Fantasy-Bereich tätig sein will: Blütenblätter, Blätter im allgemeinen. Aus Kunststoff versteht sich. Perlen natürlich auch. Maßstabsgetreu.

Für Flügel und dergleichen: durchsichtige auf einer Seite haftende Laminierfolie, verschiedene Naturpapiere, Fantasy-Fiber, Draht, Federn, Glimmer/Glitter/usw. Hier lässt sich vieles verwursten.

Das findet man mit etwas Glück in vielen normalen Läden. Genauso Stoff. Wobei man da natürlich nicht den normalen Stoff nehmen sollte, sondern schon edlere Stoffe. Eine Fee in normaler Baumwolle? Geht gar nicht.

Die Liste ist jedenfalls endlos lang und eigentlich noch der einfachere Teil des Ganzen. Denn das braucht man alles nur auszusuchen und zu kaufen.

Der schwierige Teil beginnt, wenn man alles zusammen hat. *oder die meisten Sachen* Denn dann sollte man mit dem "Basteln" beginnen. Die ersten Schritte sind auch noch recht einfach.

Man ertränkt einen Wattebausch in Nagellackentferner (mit oder ohne Aceton) und dann macht man Barbie erstmal Gesichtslos. So, nun liegt sie da und jetzt? Im schlimmsten Fall muss man rerooten. Also Haare neu einziehen. Gerade, wenn man nicht nur blond haben möchte. Also verpassen wir Barbie einen neuen Haarschnitt. Man sollte möglichst dicht am Haaransatz schneiden, was bei einigen Puppen fast in Arbeit ausartet, weil einige Exemplare viel Haar haben. Danach köpft man Barbie fachgerecht (ohne den Hals zu beschädigen) und schnappt sich eine Pinzette und holt die restlichen Haare über den Hals raus und schon hat Barbie eine Glatze.

Das Rerooten an sich, ist auch recht einfach. Es gibt eine einfache, aber zeitintensive Variante. Man schnappt sich eine lange Nadel und fädelt ein paar neue Haare rein (so 8-10 Haare pro Strähne, bloß nicht zu viel nehmen). Dann piekt man von oben in ein bestehendes Loch rein und zieht die Nadel durch den Hals raus. Knoten rein, zurückziehen das Ganze und fertig.

Bis hierher ist das eigentlich alles kein Problem. Bis es ans Repainten geht. Damit kämpfe ich zur Zeit. Wenn man Barbie so betrachtet, ist sie ja an sich nicht klein. Aber so ein Auge kann ein ziemlich friemelige Arbeit sein. Gerade dann, wenn es einigermaßen nach Mensch aussehen soll und nicht Freddies höchstpersönlichem Alptraum.

Den Kleidern widme ich mich dann in einem der nächsten Beiträge. Ich werde heute nämlich noch das ein oder andere Repaint üben.

31.7.07 17:47, kommentieren